Frédéric Chopin verbrachte zwar den Großteil seines Lebens in Polen und Frankreich, doch prägten seine Aufenthalte in Wien seine künstlerische Entwicklung maßgeblich.  1829 unternahm er eine Konzertreise mit mehrwöchigem Aufenthalt in Wien.  1830/31 kehrte er erneut für mehrere Monate nach Wien zurück, wo er vom Ausbruch der polnischen Revolution erfuhr. 

Renate Hudler hat für das Programm Chopin in Wien Werke ausgewählt, die Chopin während seiner Wiener Aufenthalte aufführte, Kompositionen, die in zeitlicher Nähe zu dieser Phase entstanden sind, sowie Stücke von Komponisten, denen er in Wien begegnete.

Auf dem Programm stehen unter anderem das Scherzo op. 20, Grande Valse brillante op. 18, das Rondo à la Mazur op. 5 und das posthum veröffentlichte Nocturne cis-Moll, die unterschiedliche Facetten von Chopins Klangsprache zwischen Virtuosität, Intimität und nationaler Prägung zeigen.

Ergänzt wird das Programm durch Liszts Venezia e Napoli und das Rondo op. 11 von Johann Nepomuk Hummel, einem wichtigen Vertreter des Wiener Musiklebens.

Programm

  • Frédéric Chopin Grande Valse brillante op. 18
  • Frédéric Chopin Scherzo h-Moll op. 20
  • Frédéric Chopin Rondo à la Mazur op. 5
  • Frédéric Chopin Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66
  • Frédéric Chopin Nocturne cis-Moll op. posth.
  • Frédéric Chopin Etüden (Auswahl)
  • Johann Nepomuk Hummel Rondo op. 11
  • Franz Liszt Venezia e Napoli Nr. 2